3D-Konfiguratoren und XR

3D-Konfigurator: Produkte selbst zusammenstellen

Der Konfigurator rechnet mit den Regeln Ihrer Konstruktion und übergibt Anfrage und Stückliste. AR und VR ergänzen wir auf Wunsch.

Studioaufnahme auf dunklem Beton: links sortierte Aluminiumprofile, Gitterpaneele und schwarze Eckverbinder, rechts dieselben Teile als fertige Einhausung, verbunden durch eine orange Lichtlinie.KI-GENERIERT
Illustration, KI-erzeugt: sortierte Einzelteile und die daraus gebaute Einhausung. Keine Aufnahme aus einem Projekt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Nehmen wir als Beispiel einen Maschinenbauer, der modulare Schutzeinhausungen aus Aluminiumprofilen verkauft. Sein Innendienst beantwortet immer wieder dieselben Maßfragen. Wählen Sie die Lage, die Ihrer am nächsten kommt, dann passt die Seite Weg und Rechnung daran an.

Was wir dafür bauen
Einen Web-Konfigurator, der aus Ihren Regeln Zeichnung, Kennzahlen und Stückliste rechnet.
Eine interaktive 3D-Anlage oder einen 3D-Erklärfilm, die zeigen, was Prospekt und Gespräch offenlassen.
Eine AR-App, einen WebXR-Auftritt oder einen VR-Rundgang, je nach Ort und Publikum.
Wo der Weg beginnt
In der Stufe Klären: Welche Varianten gibt es, und welche Kombinationen sind zulässig?
Meist direkt beim Prototyp, weil Anlage und Publikum bekannt sind.
In der Stufe Klären: Dort fällt die Entscheidung, ob Browser, AR-App oder VR-Rundgang passt.
Selbst prüfen
Der Fassaden-Rationalisierer zeigt, wie ein Rechner mit Regeln arbeitet.
Der Konfigurator im Abschnitt Einblick zeigt, wie viel Erklärung eine einzige Regel trägt.
Der Konfigurator im Abschnitt Einblick zeigt, wie eine Regel Maße im Raum sichtbar macht.
Weg ansehen

Welche Lösungen zu diesen Ausgangslagen passen

Konfiguratoren im Browser stehen am Anfang, weil sie Anfragen und Stücklisten dort erzeugen, wo Kunden ohnehin suchen. Erklärstücke, Filme sowie AR- und VR-Anwendungen bauen wir, wenn Größe, Innenleben oder Raumwirkung den Kauf entscheiden.

Was kosten Rückfragen bei Ihnen im Jahr?

Im Beispiel klärt der Innendienst jede Anfrage in mehreren Runden per E-Mail. Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, dann rechnet die Seite, wie viele Stunden ein Konfigurator davon übernehmen könnte.

Anfragen

Beispielwert. Zählen Sie Anfragen, die eine Variante oder ein Maß betreffen.

Runden

Beispielwert. Eine Runde ist eine Frage an Kunde oder Technik samt Antwort.

Minuten

Beispielwert. Lesen, nachfragen, nachrechnen und antworten zusammen.

Prozent

Beispielwert, bewusst vorsichtig. Sonderwünsche und unklare Einsatzorte bleiben ein Gespräch.

Euro

Destatis, Verarbeitendes Gewerbe 2025: 49,50 Euro je geleistete Stunde.2 Tragen Sie Ihren eigenen Satz ein.

Euro

Nur wenn Sie einen Betrag eintragen, rechnet die Seite eine Amortisation.

Im Beispiel des Maschinenbauers entstehen die Rückfragen vor allem bei Breite, Türen und Füllung.

Bei erklärungsbedürftigen Anlagen zählen Sie am besten die Rückfragen nach Messe- und Vertriebsterminen.

Bei Immobilien und Einrichtung entspricht eine Rückfragerunde oft einem weiteren Termin vor Ort.

Stunden pro Jahr, die ein Konfigurator übernehmen könnte

192Stunden

Wert dieser Stunden
9.504Euro
Anfragen pro Jahr ohne Rückfrage
192Anfragen

Das ist etwa so viel, wie eine Vollzeitkraft in 4,8 Arbeitswochen arbeitet.

Nur wenn Sie einen Betrag eintragen, rechnet die Seite eine Amortisation.

Rechenbeispiel mit Ihren Angaben, keine Prognose.

So wird gerechnet
  1. Stunden pro Jahr = Anfragen pro Monat × 12 × Rückfragerunden × Minuten je Runde ÷ 60 × Anteil ohne Rückfrage
  2. Wert in Euro = Stunden pro Jahr × Arbeitskosten je Stunde
  3. Anfragen pro Jahr ohne Rückfrage = Anfragen pro Monat × 12 × Anteil ohne Rückfrage
  4. Arbeitswochen = Stunden pro Jahr ÷ 39,9 Wochenstunden einer Vollzeitkraft
  5. Amortisation in Monaten = Budget ÷ (Wert in Euro ÷ 12)

Arbeitskosten und Wochenstunden stammen von Destatis23. Die Rechnung nimmt an, dass eine Anfrage, die der Konfigurator klärt, keine Rückfragerunde mehr braucht. Anfragen mit Sonderwünschen laufen weiter wie bisher.

Wege von A nach B

In vier Stufen zum laufenden Konfigurator

So läuft ein Vorhaben üblicherweise ab. Nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht, und die markierte Stufe zeigt, wo die meisten mit Ihrer Ausgangslage beginnen.

Vier Stationen auf hellem Papier, verbunden durch eine orange Linie: ein grob geschnittener Schaumstoffblock, ein weißes Kartonmodell, eine Einhausung aus Aluminiumprofilen mit Gitterwänden und drei solche Einhausungen in verschiedenen Breiten.KI-GENERIERT
Illustration, KI-erzeugt: vom groben Block zur fertigen Baureihe.

Vorab selbst ausprobieren, wie ein Rechner mit Regeln arbeitet: Fassaden-Rationalisierer

  1. Klären

    Hier beginnen die meisten mit dieser Ausgangslage

    Wir schreiben mit Ihnen auf, welche Varianten es gibt, welche Kombinationen zulässig sind und in welcher Form Kunden das Produkt sehen sollen.

    Bei Maßfragen liegt die Arbeit zuerst im Regelwerk, deshalb beginnt es mit Klären.

    Produkt und Daten liegen meist vor, deshalb genügt ein kurzes Klären von Detailgrad und Einsatzort.

    Zuerst fällt die Entscheidung, ob Browser, AR-App oder VR-Rundgang zu Ort und Publikum passt.

    Typische DauerTage bis Wochen, je nach Umfang

    EntscheidungLohnt sich ein Konfigurator, und in welcher Form geht es in den Prototyp?

  2. Prototyp

    Hier beginnen die meisten mit dieser Ausgangslage

    Ein lauffähiger Konfigurator zeigt die wichtigsten Varianten auf Ihren echten Modellen, und wir messen, wie schnell er auf den Geräten Ihrer Kunden lädt.

    Typische Dauereinige Wochen, je nach Umfang

    EntscheidungEinführen, nachschärfen oder an dieser Stelle aufhören.

  3. Einführung

    Hier beginnen die meisten mit dieser Ausgangslage

    Alle Varianten kommen hinzu, Anfrage und Stückliste gehen an CRM oder ERP, und der Konfigurator läuft auf Ihrer Website.

    Typische DauerWochen bis Monate, je nach Umfang

    EntscheidungFreigabe für den Betrieb und Klärung, wer neue Varianten anlegt.

  4. Betrieb und Ausbau

    Hier beginnen die meisten mit dieser Ausgangslage

    Ihr Team pflegt die Varianten, und weitere Produkte oder eine AR-Ansicht kommen hinzu, wenn Sie es wünschen.

    Bei einem Rundgang für ein einzelnes Objekt endet das Vorhaben oft mit der Einführung.

    Rahmennach Bedarf

    EntscheidungWelches Produkt oder welche Form als Nächstes folgt.

Typische Ergebnisse je Stufe

So sieht ein Vorhaben üblicherweise in Dateien und Terminen aus. Welche Ergebnisse es bei Ihnen werden, legen wir in der Stufe Klären gemeinsam fest.

Klären

Grundlage für die Entscheidung, welche Form der Konfigurator annimmt.

  • Dokument

    Variantenregelwerk

    Hält als Tabelle fest, welche Kombinationen zulässig sind, damit Vertrieb, Technik und Konfigurator dieselbe Regel lesen.

  • Dokument

    Entscheidung zur Form

    Legt fest, ob Browser, AR-App oder VR-Rundgang zu Einsatzort und Publikum passt.

  • Dokument

    Datenaufnahme aus CAD

    Zeigt, welche Bauteile aus Ihren Konstruktionsdaten übernommen werden und wie fein das Modell sein muss.

  • Prototyp

    Klickdummy

    Macht den Ablauf vom ersten Regler bis zur Anfrage bedienbar, bevor programmiert wird.

Prototyp

Ein messbarer Stand auf Ihren echten Modellen.

  • Prototyp

    Lauffähiger Prototyp

    Zeigt die wichtigsten Varianten auf Ihren echten Modellen, damit Vertrieb und Kunden ihn ausprobieren können.

  • Dokument

    Messung der Ladezeit

    Zeigt, wie schnell das Modell auf den Geräten Ihrer Kunden lädt, bevor alle Varianten dazukommen.

Einführung

Der Konfigurator im Alltag Ihres Vertriebs.

  • Code

    Konfigurator mit allen Varianten

    Deckt das Sortiment ab, das online konfigurierbar sein soll.

  • Code

    Übergabe an CRM oder ERP

    Schickt Anfrage und Stückliste als Datensatz weiter, damit der Innendienst nichts abtippen muss.

  • Code

    Einbindung in Ihre Website

    Setzt den Konfigurator dorthin, wo Kunden das Produkt ohnehin suchen.

  • Einweisung

    Ablauf für neue Varianten

    Zeigt Ihrem Team in einer Einweisung, wie eine neue Ausführung vom Regelwerk in den Konfigurator kommt.

Betrieb und Ausbau

Grundlage, um den Konfigurator weiterzuführen.

  • Datei

    Übergabepaket

    Modelldateien, Regeltabelle, Quellcode und Dokumentation, mit denen Ihr Team oder ein Dienstleister weiterarbeiten kann.

  • Code

    Weitere Produkte oder Formen

    Auf Wunsch kommen weitere Baureihen oder eine AR-Ansicht auf derselben Regel hinzu.

  • Aufsicht auf hellem Papier: zwei Gitterpaneele, nach Länge sortierte Aluminiumprofile, eine weiße Schale mit schwarzen Scharnieren und Eckverbindern und eine weiße Mappe, verbunden durch eine orange Linie.KI-GENERIERT
    Illustration, KI-erzeugt: sortierte Teile und die Mappe dazu.

Probieren Sie den Konfigurator aus dem Beispiel

Hier steht die Einhausung des Maschinenbauers als Konfigurator. Stellen Sie Breite, Tiefe, Höhe, Füllung, Sockel und Türen ein und beobachten Sie, wie Zeichnung, Kennzahlen und Stückliste mitrechnen.

Demonstration · Modulraster 1 000 mm · Einheiten in Millimetern Gitter · 4 x 3 Felder

Der Sockel setzt ein 100 mm hohes Blechband unter jedes geschlossene Feld und zieht eine dritte Riegellage ein. Ohne aktiviertes JavaScript bleibt der abgebildete Ausgangszustand stehen.

Axonometrie der eingestellten Einhausung Isometrische Zeichnung einer oben offenen Schutzeinhausung aus Aluminiumprofilen. Sichtbar sind das Feldraster der vier Wände, das Sockelband, die Türfelder in der vorderen Reihe, ein grauer Maschinenkörper im Inneren sowie drei Bemaßungen für Breite, Tiefe und Höhe. Die Zahlenwerte der eingestellten Ausführung stehen als Text in den vier Kennzahlen und in der Stückliste unter der Zeichnung. 4 000 mm3 000 mm2 200 mm 4 000 mm3 000 mm2 200 mm
Grundfläche
12,00
Hüllfläche
30,80
Gewicht
255,3kg
Einzelteile
186Stück
Stückliste der eingestellten Ausführung
Position Stück Einzelmaß Gesamt
Pfosten 40 x 40142 200 mm30,80 m
Riegel 40 x 40421 000 mm42,00 m
Türrahmen 40 x 4042 x 1 000 / 2 x 2 200 mm6,40 m
Füllung Drahtgitter 4/40 mm131 000 x 2 100 mm27,30 m²
Türfüllung Drahtgitter 4/40 mm11 000 x 2 200 mm2,20 m²
Sockelblech 2,0 mm131 000 x 100 mm1,30 m²
Klemmverbinder8440er Nut7,14 kg
Fußplatte 120 x 120 x 814je Pfosten12,66 kg
Türbeschlagsatz1Band, Band, Schloss1,20 kg
Summe 186 Profil gesamt 79,20 m 255,3 kg

Die Schaltfläche schreibt die Konfiguration nur in den Kasten daneben. Gesendet oder gespeichert wird dabei nichts.

Noch nichts übernommen.

Weil Zeichnung und Stückliste aus derselben Regel entstehen, nennt der Konfigurator Mengen und lässt unzulässige Einstellungen nicht zu.

Alle Zahlen sind Rechenergebnisse dieser Seite mit angenommenen Materialdichten und keine Projektkennzahlen. In einem echten Vorhaben kommen die Werte aus Ihren Konstruktionsdaten.

Projekte

Wo wir solche Anwendungen gebaut haben

Der Konfigurator oben ist eine Demonstration. Die folgenden Arbeiten entstanden für Auftraggeber oder sind eigene Werkzeuge, und jede Karte nennt eine Angabe von der verlinkten Seite.

Bildschirmaufnahme des Projekts, entstanden für RGS Group Holdings.
Projekt, entstanden für RGS Group Holdings

Inside the Line

Ausgangslage
Ein Zementwerk ist eine Maschine von etwa einem Kilometer Länge, und kaum jemand, der darüber entscheidet, hat sie von innen gesehen.
Umsetzung
Die Linie ist maßstäblich im Browser gebaut, mit zwölf Stationen, Beschriftungen, Schnitten und einer geführten Vorführung in drei Sprachen.
Was es zeigt
Eine einzige Datei hält jede Abmessung, und Geometrie, Kameras und Beschriftungen lesen daraus, sodass Bild und Zahl zusammenbleiben.
  • 12Stationen, Abbauwand bis Lkw
  • 3Sprachen, Oberfläche und Erzählstimme
  • 1Datei, offline per Doppelklick
Projekt ansehen

So läuft die Zusammenarbeit üblicherweise

Den Konfigurator bauen wir, das Wissen über Ihr Produkt liegt in Ihrem Haus. An diesen Stellen kommt es zusammen.

Ablauf eines Vorhabens mit den Beiträgen beider Seiten
SchrittWas passiertIhr Beitrag
Erstes GesprächWir sprechen über Produkt, Varianten und die Fragen, die Kunden heute stellen.Eine Ansprechperson aus dem Vertrieb, die die typischen Rückfragen kennt.
KlärenWir nehmen Maße, Bauteile und Abhängigkeiten aus Ihren Unterlagen auf.CAD-Daten oder Zeichnungen der Produkte, die konfigurierbar werden sollen.
RegelwerkWir schreiben das Variantenregelwerk als Tabelle und prüfen es mit Ihnen.Die Variantenliste und die Regeln, auch wenn sie bisher nur als Tabelle oder im Kopf einer Person existieren.
Prototyp und EinführungWir bauen Prototyp und Einführung in Zwischenständen, die Sie bedienen können.Rückmeldung zu den Zwischenständen, am besten aus Vertrieb und Technik.
AnbindungWir binden Anfrage und Stückliste an Ihre Systeme an und weisen Ihr Team ein.Zugänge zu Website, CRM oder ERP und eine Person, die neue Varianten künftig anlegt.

Passt ein Konfigurator zu Ihrem Produkt?

Nicht jedes Produkt braucht einen Konfigurator. Die beiden Listen helfen bei einer ersten Einschätzung.

Passt gut, wenn

  • Ihr Produkt gibt es in vielen Varianten, und die Regeln dahinter lassen sich beschreiben.
  • Kunden verstehen das Produkt erst, wenn sie Größe, Aufbau oder Innenleben sehen.
  • Für die Produkte liegen CAD-Daten oder belastbare Zeichnungen vor.

Eher nicht, wenn

  • Es gibt nur wenige Varianten, und gute Fotos beantworten die Fragen Ihrer Kunden.
  • Das Ziel ist Aufmerksamkeit, und keine Anfrage soll im Vertrieb ankommen.
  • Niemand im Haus kann die Regeln benennen, dann steht zuerst die Stufe Klären an.

Häufige Fragen zu 3D-Konfiguratoren und XR

Können wir unsere CAD-Daten verwenden?

Ja, Ihre CAD-Daten sind die Quelle. Für den Browser wird daraus eine leichtere Fassung abgeleitet, denn ein Modell direkt aus der Konstruktion ist fast immer zu fein. Sinnvoll ist eine Ableitung, die sich bei Änderungen neu erzeugen lässt, statt eines von Hand nachgebauten zweiten Modells.

Muss es 3D sein, oder reicht eine Zeichnung?

Oft reicht eine Zeichnung. Eine bemaßte Ansicht wie im Konfigurator oben lädt schnell, lässt sich drucken und beantwortet Fragen nach Maß, Aufbau und Menge. Echtes 3D lohnt sich, wenn Kunden um ein Objekt herumgehen, hineinschauen oder Größen im Raum beurteilen müssen.

Wie groß darf ein Modell im Browser sein?

Eine feste Grenze gibt es nicht, entscheidend sind Ladezeit und Speicher des Geräts. Deshalb wird im Prototyp üblicherweise auf den Geräten gemessen, die Ihre Kunden nutzen, und danach der Detailgrad festgelegt. Ein Modell für den Vertrieb braucht meist deutlich weniger Detail als eines für die Fertigung.

Wer legt neue Varianten an?

Das hängt davon ab, wo die Regel liegt. Steht der Variantenraum in einer Tabelle und wird die Geometrie daraus gerechnet, ist eine neue Variante eine zusätzliche Zeile, die Ihr Team ohne 3D-Programm pflegen kann. Ist jede Variante eine eigene Modelldatei, wird jede neue zu einem eigenen Arbeitsgang.

Wann sind AR oder VR besser als der Browser?

AR lohnt sich, wenn Kunden am Aufstellort sehen wollen, ob Größe und Maßstab passen, VR, wenn das Raumgefühl die Entscheidung trägt. Für alles, was ein Link erledigt, bleibt der Browser die einfachere Wahl, weil nichts installiert werden muss. Laut Bitkom setzt je ein Fünftel der Unternehmen ab 20 Beschäftigten AR- oder VR-Technik bereits ein.

Wo laufen die Daten, die Besucher eingeben?

Läuft die Regel im Browser, bleibt die Konfiguration auf dem Gerät des Besuchers, bis er sie absendet. Stecken Preisstaffeln, Kundenkonditionen oder Konstruktionswissen in der Rechnung, gehört sie auf einen Server, den Sie bestimmen, und der Browser erhält nur das Ergebnis.

Was gehört zur Übergabe eines Konfigurators?

Üblicherweise gehören Modelldateien, Regeltabelle, Quellcode und Dokumentation dazu. Damit kann Ihr Team neue Varianten anlegen oder die Anwendung von einem Dienstleister Ihrer Wahl weiterentwickeln lassen.

Muss der Konfigurator auf einer fremden Plattform laufen?

Nein, das muss er nicht. Ein Konfigurator dieser Bauart ist eine Webanwendung, die auf Ihrer Website oder einem Server Ihrer Wahl laufen kann. Bleibt eine parametrische Definition die Quelle, läuft sie als Dienst ebenfalls auf einem Server, den Sie bestimmen.

Quellen

  1. Bitkom e. V., Presseinformation „Wie Unternehmen Augmented und Virtual Reality nutzen“, 29. Mai 2024. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Wie-Unternehmen-Augmented-und-Virtual-Reality-nutzen
  2. Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 148 vom 29. April 2026: „Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro“ (Tabelle: Verarbeitendes Gewerbe 49,50 Euro). https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_148_624.html
  3. Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. N035 vom 27. Mai 2026: „Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2025 im Schnitt 39,9 Wochenstunden“. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_N035_13.html

Nächster Schritt

Welche Maßfrage beantwortet Ihr Innendienst am häufigsten?

Welcher Teil Ihres Produkts ist am schwersten zu erklären?

Wo sollen Kunden Ihr Produkt im Raum sehen?

Bringen Sie Ihre Variantenliste mit, dann klären wir im Gespräch, ob ein Regelwerk wie beim Maschinenbauer aus dem Beispiel der erste Schritt ist.

Schildern Sie uns Anlage und Publikum, dann klären wir im Gespräch, ob eine begehbare 3D-Anlage, ein Film oder eine Zeichnung am besten passt.

Beschreiben Sie uns Objekt und Einsatzort, dann klären wir im Gespräch, ob Browser, AR-App oder VR-Rundgang passt.

Fassaden-Rationalisierer ausprobieren

Clayton Christensen

“Störe dich selbst, bevor es jemand anderes tut.”