KI-GENERIERTKI-GENERIERTIllustration zur Leistung, KI-erzeugt. Sie zeigt keine Aufnahme aus einem Projekt.
Kommt Ihnen eine dieser Lagen bekannt vor?
KI-Vorhaben beginnen oft in einer von drei Lagen. Wählen Sie die Lage, die Ihrer am nächsten kommt, dann passen sich Weg und Rechenbeispiel weiter unten an. Ein Beispiel begleitet Sie: ein Maschinenbauer, dessen Serviceteam in Handbüchern nachschlägt und dessen Unterlagen das Haus nicht verlassen dürfen.
Was wir dafür bauen
Einen Wissensassistenten, der Fragen aus Ihren Unterlagen beantwortet und zu jeder Aussage die Fundstelle zeigt.
Eine Extraktion, die Werte aus Belegen liest, unsichere Felder zur Prüfung vorlegt und das Ergebnis an Ihr System übergibt.
Ein System mit einem Sprachmodell im eigenen Netz oder im Betrieb bei einem Anbieter in der EU, passend zu Ihrer Datenklasse.
Wo der Weg beginnt
In der Stufe Klären: Welche Fragen kommen oft, und welche Unterlagen enthalten die Antworten?
Meist direkt beim Prototyp, weil die Aufgabe klar ist. Die Stufe Klären fällt dann kurz aus.
In der Stufe Klären: Dort entscheiden Sie über die Betriebsart und ordnen den Anwendungsfall nach dem EU AI Act ein.
Jeder Lage entspricht eine Bauform. Die Kacheln führen zu Projekten, Fallstudien und eigenen Anwendungen, an denen Sie sehen, wie diese Bauform bei uns aussieht.
Wie viele Stunden Nachschlagen und Abtippen binden
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen. Die Vorgaben zeigen den Maschinenbauer aus dem Beispiel: acht Personen im Service, die jeden Tag eine Dreiviertelstunde in Unterlagen suchen. Ändern Sie jede Zahl, die bei Ihnen anders ist.
Für Ihre Lage zählen vor allem die Minuten, in denen jemand in Handbüchern, Normen und alten Angeboten sucht.
Für Ihre Lage zählen vor allem die Minuten, in denen jemand Werte aus Belegen ins System überträgt und nachprüft.
Für Ihre Lage ändert sich an der Rechnung wenig: Die Betriebsart bestimmt den Aufwand für den Betrieb, die gebundenen Stunden bleiben dieselben.
Stunden pro Jahr, die ein System übernehmen könnte
396Stunden
Wert dieser Stunden
17.820Euro
Vollzeitstellen
0,23
Das ist etwa so viel, wie eine Vollzeitkraft in 10 Wochen arbeitet.
Das ist etwa so viel, wie 0,2 Vollzeitkräfte in einem ganzen Jahr arbeiten.
Mit Ihrem Budget gleicht sich das Vorhaben rechnerisch nach rund 0 Monaten aus.
Tragen Sie ein eigenes Budget ein, dann zeigt die Rechnung hier, nach wie vielen Monaten sich das Vorhaben rechnerisch ausgleicht.
Rechenbeispiel mit Ihren Angaben, keine Prognose.
So wird gerechnet
Stunden pro Jahr = Mitarbeitende × Minuten pro Tag ÷ 60 × Anteil × Arbeitstage
Wert = Stunden pro Jahr × Arbeitskosten je Stunde
Vollzeitstellen = Stunden pro Jahr ÷ (39,9 Wochenstunden ÷ 5 × Arbeitstage)
Wochen einer Vollzeitkraft = Stunden pro Jahr ÷ 39,9
Monate bis zur Amortisation = Budget ÷ (Wert ÷ 12)
Arbeitskosten und Wochenstunden stammen von Destatis12. Die Minuten sind ein Beispielwert: Eine Umfrage des Softwareanbieters Atlassian nennt für Büroangestellte in Deutschland rund zehn Stunden pro Woche Informationssuche3, die Vorgabe hier liegt deutlich darunter.
Der Weg von Ihrer Lage zum laufenden System
Ein Vorhaben läuft üblicherweise in vier Stufen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht. Markiert ist die Stufe, bei der die meisten mit Ihrer Lage beginnen.
KI-GENERIERTKI-GENERIERTIllustration, KI-erzeugt: vier Stationen vom ungeordneten Bestand zum laufenden System.
Vorab selbst prüfen: Der RAG-Readiness-Check zeigt, wie weit Ihr Dokumentenbestand ist, und der KI-Readiness-Check ordnet das Vorhaben als Ganzes ein.
Klären
Hier beginnen die meisten mit dieser Ausgangslage
Wir sammeln häufige Fragen oder Belegarten, sichten Ihre Unterlagen und legen fest, wo das System laufen soll.
Mit Ihrer Lage oft kurz: Die Aufgabe ist klar, offen bleibt meist nur die Auswahl der Belegarten.
Mit Ihrer Lage fällt hier die Entscheidung über die Betriebsart, wie im Einblick weiter unten.
EntscheidungWelcher Bestand oder Ablauf kommt als Nächstes dazu?
Was Sie in jeder Stufe typischerweise erhalten
Jede Stufe endet mit greifbaren Ergebnissen, auf die sich die nächste Entscheidung stützt. Die Liste zeigt typische Ergebnisse; was Ihr Vorhaben braucht, legen wir gemeinsam fest.
Klären
Grundlage für die Entscheidung, womit Sie beginnen.
Dokument
Übersicht der Anwendungsfälle
Zeigt, welche Fragen oder Belege am häufigsten vorkommen und in welcher Reihenfolge Sie sie angehen.
Dokument
Bestandsaufnahme der Dokumente und Daten
Zeigt, wo die Unterlagen liegen, in welchen Fassungen und wer darauf zugreifen darf.
Dokument
Empfehlung zur Betriebsart
Begründet, ob Cloud-API, Betrieb in der EU oder das eigene Netz zu Ihrer Datenklasse passt.
Dokument
Entscheidungsvorlage
Fasst Nutzen, Aufwand und offene Fragen so zusammen, dass Ihre Geschäftsführung entscheiden kann.
Prototyp
Ein messbarer Stand an Ihren eigenen Unterlagen.
Prototyp
Lauffähiger Prototyp
Arbeitet mit echten Dokumenten, sodass Ihr Team ihn mit eigenen Fragen ausprobieren kann.
Datei
Testmenge mit richtigen Fundstellen
Echte Fragen aus Ihrem Alltag, jede mit der Stelle, die eine richtige Antwort zitieren muss.
Dokument
Messprotokoll
Hält fest, wie oft die richtige Fundstelle gefunden wurde, und macht spätere Änderungen vergleichbar.
Einführung
Das System im Alltag Ihres Teams.
Code
Anbindung an Systeme und Zugriffsrechte
Verbindet Ablagen und Fachsysteme, und jede Person sieht nur, was sie auch ohne KI sehen darf.
Code
Oberfläche für das Team
Eine Ansicht, in der Ihr Team fragt, Antworten prüft und Belege öffnet, im Browser oder in einem vorhandenen Werkzeug.
Einweisung
Einweisung
Zeigt den Nutzenden, wie sie Antworten prüfen und Lücken im Bestand melden.
Dokument
Betriebsdokumentation
Beschreibt den Aufbau, die Aktualisierung des Suchindex und den Wechsel eines Modells.
Betrieb und Ausbau
Grundlage, um das System weiterzuführen.
Datei
Übergabepaket
Quellcode, Dokumentation und Deployment-Beschreibung, mit denen Ihre IT das System technisch selbst betreiben kann.
Code
Ausbau um weitere Bestände
Auf Wunsch kommen weitere Ablagen, Belegarten oder Abteilungen dazu, mit derselben Testmenge als Maßstab.
KI-GENERIERTKI-GENERIERTIllustration, KI-erzeugt: Unterlagen, Speicher und Gerät als Bild für das Übergabepaket.
Einblick
Welche Betriebsart zu Ihren Anforderungen passt
In der Stufe Klären fällt für viele Vorhaben die wichtigste Entscheidung: wo das Sprachmodell rechnet. Der Vergleich macht aus fünf Angaben Anforderungen und zeigt, was Cloud-API, EU-Hosting und On-Premise jeweils bieten. Stellen Sie die Datenklasse auf „Geschäftsgeheimnis“, wie beim Maschinenbauer.
Demonstration · Rechenergebnis dieser Seite, keine ProjektkennzahlenDatenklasse intern · 20.000 Dokumente im Monat
Balken: was die Betriebsart bietet · senkrechte Marke: was Ihre Angaben verlangen · Kreuz: Achse nicht erfüllt
Nach Ihren Angaben liegt EU-Hosting vorn und erfüllt 4 von 5 Achsen. Nicht erreicht werden die Anforderungen bei Latenz.
Der Nachteil zeigt sich bei der Achse Datenkontrolle: Dort erreicht diese Betriebsart den Wert 3, die stärkste Alternative den Wert 5, nämlich On-Premise.
Rechnerisch vorn
EU-Hosting
Erfüllte Achsen
4von 5
Betriebslast (Aufwand + Abhängigkeit)
5von 10
Knappste Achse
Latenz
Beim Maschinenbauer rückt On-Premise mit 3 von 5 Achsen nach vorn, offen bleiben Modellauswahl und Betriebsaufwand. Eine solche Abwägung mit Ihren Angaben statt der Beispielwerte steht am Ende der Stufe Klären in der Empfehlung zur Betriebsart. Alle Werte sind Punkte von 0 bis 5 aus der Rechnung dieser Seite, keine Projektwerte.
Projekte, an denen Sie diese Arbeit sehen
Die folgenden Arbeiten zeigen die Bauformen dieser Seite im Einsatz: ein Prototyp für ein Regionalwiki, zwei Fallstudien und eine eigene Anwendung aus dem R&D Lab.
Bildschirmaufnahme des Prototyps. Die angezeigten Inhalte stammen aus dem AW-Wiki.
Prototyp
RegioWizard
Ausgangslage
Das AW-Wiki sammelt rund 39.000 Artikel über den Kreis Ahrweiler. Sein Suchfeld findet Seiten, die ein Wort enthalten, beantwortet aber keine Frage.
Umsetzung
Das Sprachmodell formuliert nur aus Textabschnitten, die die Suche vorher gefunden hat, und setzt an jede Aussage eine Fußnote. Korpus, Index und Vektoren liegen als Dateien im Projektordner.
Was es zeigt
Ohne konfiguriertes Modell gibt das System wörtliche Sätze mit Beleg aus. Unter jeder Antwort steht, wie viele Abschnitte gefunden und verwendet wurden.
„Ich habe einen Auftrag zur Programmierung eines RAG für einen LiveAvatar ausgeschrieben. Das Angebot der iiterate GmbH war das beste und ich habe diese Wahl nie bereut.“
Klaus ButtenhauserFounder, Eatopia
So läuft ein Vorhaben üblicherweise ab
Die Tabelle zeigt, was in den einzelnen Schritten passiert und was Ihr Beitrag ist. Am meisten hilft eine Person, die das Vorhaben auf Ihrer Seite verantwortet.
Ablauf eines Vorhabens mit den Beiträgen beider Seiten
Schritt
Was passiert
Ihr Beitrag
Erstes Gespräch
Wir besprechen Ihre Lage, die Unterlagen und das Ziel und klären, ob ein Vorhaben sinnvoll ist.
Eine Ansprechperson, die den Ablauf kennt, und ein Beispiel für eine typische Frage oder einen typischen Beleg.
Klären
Wir sichten Beispieldokumente, sammeln Fragen und bewerten die Betriebsarten.
Beispieldokumente und 20 bis 50 echte Fragen aus dem Alltag, möglichst mit der Stelle, an der die Antwort steht.
Prototyp
Wir bauen den Prototyp an Ihren Unterlagen und messen ihn an den gesammelten Fragen.
Zugänge zu Testdaten und Rückmeldung zu den Zwischenständen.
Einführung
Wir binden das System an, richten Zugriffsrechte ein und weisen die Nutzenden ein.
Zugänge und Freigaben durch Ihre IT sowie Personen, die das System im Alltag ausprobieren.
Betrieb und Ausbau
Das System läuft, und auf Wunsch kommen weitere Bestände hinzu.
Hinweise, wo Antworten fehlen, und die Entscheidung, welcher Bestand als Nächstes folgt.
Passt ein KI-System zu Ihrem Vorhaben?
Nicht jede Dokumentenarbeit braucht ein KI-System. Die beiden Listen helfen bei einer ersten Einschätzung.
Passt gut, wenn
Dieselben Fragen oder dieselbe Dokumentenarbeit kommen regelmäßig und in größerer Menge vor.
Die Unterlagen liegen digital vor, und Sie dürfen sie für das Vorhaben nutzen.
Eine Person in Ihrem Haus ist für das Vorhaben zuständig und kann Fragen beantworten.
Eher nicht, wenn
Die Regel ist eindeutig, sodass eine Datenbankabfrage oder ein festes Formular die Frage beantwortet.
Der Bestand liegt ungeordnet in mehreren Fassungen vor, und niemand weiß, welche gilt.
Jeder Fehler hätte ernste Folgen, und niemand prüft die Ergebnisse, bevor sie verwendet werden.
Häufige Fragen zur KI-Entwicklung
Womit fangen wir an, wenn noch kein konkreter Anwendungsfall feststeht?+
Mit einer Liste der Fragen und Dokumente, die in Ihrem Alltag am meisten Zeit binden. In der Stufe Klären ordnen wir sie nach Häufigkeit und danach, was ein System damit anfangen kann. Der KI-Readiness-Check unter Werkzeuge gibt vorab einen ersten Blick auf Ziel, Daten und Ablauf.
Muss das System im eigenen Haus laufen?+
Das hängt an der Datenklasse. Für öffentliche oder interne Unterlagen kommen eine Cloud-API oder der Betrieb bei einem Anbieter in der EU in Frage. Für Geschäftsgeheimnisse oder besonders geschützte Daten läuft das Sprachmodell auf Geräten in Ihrem eigenen Netz. Welche Betriebsart passt, entscheiden Sie in der Stufe Klären.
Welche Vorarbeit leisten wir selbst?+
Sie benennen eine Ansprechperson, stellen Beispieldokumente bereit und sammeln 20 bis 50 echte Fragen aus dem Alltag, am besten mit der Stelle, an der die Antwort steht. Dazu kommen Zugänge und Freigaben durch Ihre IT und Rückmeldungen zu den Zwischenständen.
Woran erkennen wir, ob der Assistent gut genug ist?+
An einer festen Testmenge echter Fragen, deren richtige Fundstelle vorher bekannt ist. Gezählt wird, wie oft die Suche diese Stelle findet und ob die Antwort sie zitiert. Nach einer Änderung läuft dieselbe Testmenge erneut, sodass sich zwei Stände vergleichen lassen.
Wie verhindern Sie erfundene Antworten?+
Ein wirksames Mittel ist ein Belegzwang: Das Sprachmodell formuliert nur aus Abschnitten, die die Suche vorher gefunden hat, und setzt an jede Aussage eine Fußnote. Findet die Suche nichts Passendes, lässt sich das System so bauen, dass es genau das sagt. Im RegioWizard gibt das System ohne konfiguriertes Modell wörtliche Sätze mit Beleg aus.
Können wir in der Cloud beginnen und später umziehen?+
Ja, wenn der Umzug von Anfang an vorgesehen ist. Aufwendig ist selten das Modell, eher alles daneben: Aufbereitung der Dokumente, Suchindex, Zugriffsrechte und Protokoll. Laufen diese Teile in Ihrer Umgebung und ist nur der Modellaufruf ausgelagert, ist der Wechsel vor allem eine Frage der Konfiguration.
Was regelt der EU AI Act für unser Vorhaben?+
Die Pflichten richten sich nach der Risikoklasse, und die hängt davon ab, wofür das System eingesetzt wird. Der EU-AI-Act-Check unter Werkzeuge ordnet Ihren Anwendungsfall einer wahrscheinlichen Risikoklasse zu und nennt die Pflichten, die daraus folgen. Eine rechtliche Prüfung ersetzt er nicht.
Können wir das System später selbst betreiben?+
Das entscheidet die Bauweise, und zwar schon am Anfang. Zum Übergabepaket gehören typischerweise Quellcode, Dokumentation und eine Deployment-Beschreibung. Mit austauschbaren Bausteinen für Modell, Suchindex und Oberfläche und dokumentierten Schnittstellen dazwischen kann Ihre IT das System technisch weiterführen.
Welche Unterlagen dürfen Ihr Haus nicht verlassen?
Schicken Sie uns zwei oder drei typische Fragen und sagen Sie, wo die Antworten heute stehen. Wir besprechen mit Ihnen, ob ein Wissensassistent passt und womit die Stufe Klären beginnt.
Beschreiben Sie uns Belegart, Menge und das System, in das die Werte gehören. Wir besprechen mit Ihnen, ob ein Prototyp an echten Belegen der richtige Anfang ist.
Nennen Sie uns die Datenklasse und die Aufgabe, für die Sie KI einsetzen möchten. Wir besprechen mit Ihnen, welche Betriebsart in Frage kommt und was sie für Aufwand und Abhängigkeit bedeutet.
Wir würden Google Analytics einsetzen, um zu verstehen, welche Seiten gelesen werden. Das setzt Cookies und überträgt Daten an Google. Notwendig ist es nicht: die Website funktioniert ohne vollständig.