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Warum UX entscheidet, ob Software genutzt wird

UX ist mehr als Usability: Nutzer, System, Kontext. Warum sie entscheidet, ob Software genutzt wird, mit den Zahlen.

Warum UX entscheidet, ob Software genutzt wird
STANDORT
Weltweit
AUTOR
Aashwin Shrivastava
VERÖFFENTLICHT
15. Juni 2024
BILD
KI-GENERIERT

Stand: Juni 2024. Angaben zu Modellen, Preisen und Benchmarks können inzwischen überholt sein.

Gute UX entscheidet, ob Software überhaupt genutzt wird. Sie ist mehr als Usability: Sie ist, wie ein Nutzer, ein System und ein Kontext zusammentreffen. Die geschäftliche Begründung ist nicht weich, und die Zahlen dahinter sind unmissverständlich.

01. UX ist Nutzer, System, Kontext

User Experience umfasst die gesamte Interaktion zwischen einer Person und einem Produkt, die emotionalen und kognitiven Anteile ebenso wie die funktionalen. Forscher gruppieren sie meist in drei Bereiche:

  • Nutzer: die Zielgruppe verstehen, ihre Bedürfnisse und Vorlieben, damit das Produkt Anklang findet.
  • System: die Funktionalität des Produkts, die prägt, wie nutzbar und zufriedenstellend es sich anfühlt.
  • Kontext: die sozialen, kulturellen und umgebungsbezogenen Faktoren, die verändern, wie ein Produkt tatsächlich erlebt wird.

Die Kosten, es falsch zu machen, sind gut belegt: Rund 70 % der E-Commerce-Kunden brechen einen Kauf nach einem schlechten Erlebnis ab, und etwa 88 % kehren nach einer schlechten Interaktion wahrscheinlich nicht zu einer Website zurück.

02. UX mit Agile verbinden

Eine Studie des Eldorado Research Institute und von Jabil Circuit untersuchte, UX über Lean UX in Scrum einzubinden, aufgebaut auf schnellem Prototyping und Nutzerfeedback. Teams, die den hybriden Ansatz übernahmen, berichteten:

  • Mehr geliefert pro Sprint: mehr User Stories und Features abgeschlossen.
  • Höhere Kundenzufriedenheit: Nutzer und Stakeholder einzubinden hielt das Produkt an echten Bedürfnissen ausgerichtet.
  • Mehr Usability-Mängel gefunden: Die gründliche Validierung brachte mehr Probleme ans Licht, ein Zeichen von Sorgfalt statt schlechter Umsetzung.

03. Wie es aussieht, wenn es funktioniert

Airbnb wurde teils dadurch vom kämpfenden Startup zum Marktführer, dass es sich auf Nutzerfeedback und die Qualität des Erlebnisses selbst stützte. Virgin America baute seinen Buchungsablauf neu und berichtete von einem Plus von 14 % bei der Konversion, neben weniger Support-Anfragen.

Das Muster ist beständig: Ein nutzerzentrierter Ansatz zeigt sich meist in Konversion und Bindung, nicht nur darin, wie sich ein Produkt anfühlt. Die Frage, bei der es sich zu verweilen lohnt, ist, wo in Ihrem nächsten Bau ein besseres Erlebnis die Zahl verändern würde, die zählt.

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Wayne Dyer

“Wenn du die Art und Weise änderst, wie du die Dinge betrachtest, ändern sich die Dinge, die du betrachtest.”